Der aktuelle RATHAUSREPORT

 

Hier twittert der Kreisvorsitzende Sascha Krämer

Tweets


Katja Kipping

4h Katja Kipping
@katjakipping

Antworten Retweeten Favorit .@BILD fragte nach unseren Steuerplänen. Klare Ansage von @dieLinke: Wir besteuern die Superreichen und geben viele… twitter.com/i/web/status/8…


Retweeted by Sascha Krämer

Sascha Krämer

18h Sascha Krämer
@sakraem

Antworten Retweeten Favorit Bin gerade bei der Gründung Freundeskreis Potsdam-Sansibar. #Partnerschaft #Potsdam #Sansibar – nimmt an Gründung... fb.me/Gr15C3zy


Sascha Krämer

18h Sascha Krämer
@sakraem

Antworten Retweeten Favorit Bin gerade bei der Gründung Freundeskreis Potsdam-Sansibar. #Partnerschaft #Potsdam #Sansibar - neugierig hier:... fb.me/1lOW8S50p


 

Hier twittert Norbert Müller, MdB

Tweets


Norbert Müller

24 Feb Norbert Müller
@Norbert_MdB

Antworten Retweeten Favorit Zur sozialen #Gerechtigkeit gehört auch Steuergerechtigkeit. Hier mein Interview bei #Potsdam TV. #BTW2017twitter.com/i/web/status/8…


Norbert Müller

23 Feb Norbert Müller
@Norbert_MdB

Antworten Retweeten Favorit Ich war gerade bei Potsdam-TV zur Vorstellung als Bundestagskandidat #wk61 Heute 18.30 Uhr bei "hallo #Potsdam"… twitter.com/i/web/status/8…


Bernd Riexinger

23 Feb Bernd Riexinger
@b_riexinger

Antworten Retweeten Favorit Mit #cdu und #csu die Gier der Bosse begrenzen? Eher wird der Dackel zum Veganer. Sozial gerecht geht nur mit LINKS… twitter.com/i/web/status/8…


Retweeted by Norbert Müller

 
 
 

Termine

29. Januar 2017

Rathausreport live

10.00 Uhr Potsdam-West, Club 91, Kastanienallee 22d Mehr...

 
21. Februar 2017

Sitzung des Kreisvorstandes

17.00 Uhr Mehr...

 
24. Februar 2017

Klänge des Verschweigens - Ein detektivisches Dokumentarprojekt über Wilhelm Heckmann

19.00 Uhr Mehr...

 
 

Etwas bewegen - Mitglied werden

 
 

Öffnungszeiten

Mo: 10.00 – 14.00 Uhr
Di:  10.00 – 17.00 Uhr (Kassenöffnung)
Mi:  10.00 – 14.00 Uhr
Do: 10.00 – 17.00 Uhr
Fr:  10.00 – 14.00 Uhr

 

Besuchen Sie DIE LINKE Potsdam bei facebook

 
 
 
Filmpremiere: Der junge Marx

Der junge Karl Marx ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee, als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.

Thalia Kino Babelsberg, 2.3. 19.00 Uhr

+++ Die Februar-Ausgabe von Potsdams anderen Seiten +++

 

 

 

  • Butterwegge stellte sich im Landtag vor
  • Sozial. Gerecht. Für alle. 
  • Rückblick auf das Jahr 2016
  • Norbert Müller: Bauruine in Vorbereitung?
  • LINKE fordert Finanzierung zusätzlicher Kita-Betreuungszeiten
  • Universität Potsdam: „Der schwierige Anfang“

und vieles mehr

 

Zum Download als pdf

Stadt mauert weiter bei der Kitafinanzierung

OB befürchtet unsichere Rechtslage bei der Finanzierung zusätzlicher Betreuungszeiten

Im September 2016 hatten Potsdamer Eltern vor dem Stadthaus eine deutliche Verbesserung der Personalausstattung in den Potsdamer Kitas eingefordert. Auf Initiative der LINKEN beschloss die SVV damals mit breiter Mehrheit, von der Verwaltung berechnen zu lassen, welche Mittel erforderlich wären, um den vom Kitagesetz eigentlich vorgesehenen Personalschlüssel auch zu realisieren. Die Zahlen wurden von der Verwaltung im September vorgelegt. In der Januar-Sitzung forderte die Linksfraktion nun die logische Konsequenz aus diesen Vorarbeiten ein. Stefan Wollenberg brachte für die Fraktion zwei Anträge ins Plenum: Im ersten Antrag fordert die Fraktion ein Rechtsgutachten ein, mit dem geklärt werden soll, ob das Land in der Pflicht ist, das fehlende Kita-Personal zu finanzieren, wie dies von der Stadt in der Vergangenheit immer behauptet wurde. Im zweiten Antrag wird die Einführung einer zusätzlichen Stundenstufe bei der Personalbemessunggefordert - für Betreuungszeiten bis zu 10h.

In Potsdam werden 45% der 0-3 jährigen und 38% der 3-6jährigen 10h täglich in den Kitas betreut. Finanziert werden derzeit aber nur Betreuungszeiten von 7,5 Stunden pro Kind. Beide Anträge wurden zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Überraschend in derDiskussion war vor allem die Einlassung des Oberbürgermeisters. Jahrelang hat die Stadt gebetsmühlenartig immer wieder erklärt, dass allein das Land für eine auskömmliche Finanzierung des Personalschlüssels in den Potsdamer Kitas zuständigist. Außer freundlichen Anfragen hat sie aber nicht viel unternommen, um den von ihr postulierten Rechtsanspruch auch durchzusetzen. Jetzt, da DIE LINKE ein Rechtsgutachten zur Klärung dieser Frage und als Vorstufe einermöglichen Klage gegen das Land einfordert, rudert der OB plötzlich zurück. Wenn das Gutachten zu dem Ergebnis käme, dass die Rechtslage unklar sei, müsse man sich auch damit auseinandersetzen, begründete er seinen Überweisungsantrag im Plenum. Dieser Sinneswandel überrascht doch sehr, gab sich die Verwaltung doch bisher stets felsenfest überzeugt von der Finanzierungspflicht des Landes. Eines ist jedenfalls unstrittig – nämlich der Rechtsanspruch der Kinder auf Betreuung.

Und da unterscheidet das Kitagesetz auch nicht zwischen einem Kernanspruch auf einequalitativ angemessene Betreuung für 7,5 Stunden und einer bloßen „Aufbewahrungspflicht“ darüber hinaus. Auch hat die Stadt keinerlei Schwierigkeiten damit, eine entsprechende Beitragsstufe für Betreuungszeiten über 8h in der Beitragsordnung abzubilden. „Es ist sicherzustellen, dass der Betreuungsanspruch der Kinder endlich auch realisiertwird. Die Finanzierung ist im Innenverhältnis zwischen den Beteiligten – Stadt und Land – zu klären. Alles andere ist Kindern, Eltern und ErzieherInnen wirklich nicht mehr zu vermitteln!“, erklärte Stefan Wollenberg im Anschluss an die SVV-Debatte.

Die Zukunft, für die wir kämpfen: Sozial. Gerecht. Für alle.

Erster Entwurf des LINKEN Programmes zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt

Am heutigen Sonnabend ist der Parteivorstand der Partei DIE LINKE mit den Landes- und Fraktionsvorsitzenden, dem Präsidium des Bundesausschusses sowie dem Vorstand der Bundestagsfraktion zum politischen Jahresauftakt 2017 zusammengetroffen. Auf der anschließenden Pressekonferenz informierten die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie die Spitzenkandidaten Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch über die Ergebnisse der Beratungen und stellten den ersten Entwurf des Bundestagswahlprogrammes 2017 vor. Video

Sandscholle soll Schulstandort werden

Die Suche nach einem neuen Grundschulstandort für Babelsberg verursacht erhebliche Aufregung - bei potenziellen Anwohnern wie auch Sportvereinen. Während aber nach dem passenden Grundstück noch immer gesucht wird, sind die Kinder für die zu bauende Schule schon da - in den kommenden ca. 6 Jahren werden sie allerdings in Containern am Humboldtringlernen müssen. So lange wird es dauern, bis die „richtige“ Schule steht - aber auch nur dann, wenn die Politik es schafft, jetzt eine Entscheidung zum Standort zu treffen.

Über 20 Standorte sind im letzten Jahr geprüft worden - fast keiner von ihnen liegt im eigentlichen Bedarfsgebiet Babelsberg Nord. Die einzige theoretisch ausreichende Fläche an der Glasmeisterstraße wird wegen Altlasten im Boden und komplizierter Eigentumsverhältnisse noch auf Jahre nicht verfügbar sein. So bleibt als realistische Alternative nur die Bebauung des Sportplatzes Sandscholle - sicher ein herber Verlust für den Babelsberger Sport. Unter dem Strich könnte dennoch ein Gewinn stehen. Das wegfallende Rasen-Großfeld der Sandscholle würde an einem neuen Standort durch ein Groß- und zwei Kleinspielfelder ersetzt, in Kunstrasen-Ausführung. Damit würden dringend benötigte Trainingszeiten und -flächen hinzugewonnen, erkauft durch weitere Wege für die Sportlerinnen und Sportler.

Im Gespräch sind derzeit ein möglicher Standort am Horstweg sowie eine Fläche am Bahnhof Rehbrücke, auf der außerdem eine weitere Gesamtschule entstehen soll. DIE LINKE tritt energisch dafür ein, dass diese Lösung gemeinsam mit den Vereinen erarbeitet wird, die die Sandscholle nutzen. Auf ihre Initiative hin tagt die AG Schulentwicklungsplanung deswegen am 21.12. (nach Redaktionsschluss) mit den Vereinsvertretern. Wir werden über das Ergebnis berichten.

Klar ist: der Ersatzstandort für den Sport muss zur Verfügung stehen, bevor mitdem Schulbau begonnen werden kann. Und die Schülerinnen und Schüler sind bereits da. Schon deswegen ist keine Zeit mehr für langwierige Diskussionen über „Könnte, würde und sollte“ - die Stadtpolitik muss entscheiden - jetzt

Stefan Wollenberg

Aus der SVV

Wohnheimplätze am Luftschiffhafen (beschlossen) 

In den vergangenen zwei Jahren hatte es wiederholt Versuche gegeben, Schülern der Sportschule, die ihren leistungssportlichen Auftrag verloren hatten, den Mietvertrag für ihren Internatsplatz zu entziehen, obwohl sie die Schule bis zum Abitur ja weiterbesuchen. Begründet wurde dies seitens der Luftschiffhafen GmbH als von der Stadt beauftragtem Betreiber mit Platzkapazitäten, dem Bedarf an einem Platzkontingent für externe Vermietungen und zum Teil auch mit pädagogischen Problemen bei der Mischung von Leistungssportlern und anderen Schülern im Wohnheim. Auf Antrag der LINKEN beschloss die SVV nun mit großer Einhelligkeit eine Präzisierung des Auftrags an die GmbH. Danach soll eine Verweisung von Schülern ohne Leistungsauftrag an andere Internate (z.B. am Schlaatz) nur dann möglichs ein, wenn, die 100%ige Auslastung der Wohnheimplätze nachgewiesen ist.

Parken in der Schiffbauergasse (beschlossen)

Für die Gäste des Ehrenamts- und des Integrationspreises wollte DIE LINKE die Möglichkeit des kostenlosen Parkens am Veranstaltungsabend in der Schiffbauergasse durchsetzen. Das Votum des Hauptausschusses reduzierte diesen Anspruch bereits auf die kostenfreie Anreise mit dem ÖPNV unter Vorlage der Einladungskarte. Mit dieser Änderung wurde der Antrag von der SVV mehrheitlich beschlossen.

Kurzstrecke wieder auf 6 Stationen verlängern (beschlossen)

Mit der VBB-Tarifanpassung zum 1.1.2017 war die Kurzstrecke in Potsdam nicht nur teurer geworden, sondern auch auf vier Stationen verkürzt worden. DIE LINKE wollte mit ihrem Antrag durchsetzen, diese Verkürzung wieder aufzuheben. Der Hauptausschuss ergänzte, dass die Wiederanhebung der Streckenlänge für den VIP kostenneutral erfolgen soll. Mit dieser Änderung wurde der Antrag beschlossen. Wann die Änderung allerdings wirksam wird, ist derzeit noch unklar.

Inka Unverzagt und Hannah Ahrendt werden in Straßennamen-Pool aufgenommen (überwiesen)

Auf Antrag der LINKEN wird die Ballettmeisterin Inka Unverzagt, die seit 1954 am Potsdamer Hans-Otto-Theater und in zahlreichen Defa-Filmproduktionen mitwirkte und im Oktober vergangenen Jahres verstarb, in den Pool für neue Straßennamen aufgenommen. Dies gilt ebenso für die Philosophin und politische Theoretikerin Hannah Ahrendt, die vor allem auch durch ihre Arbeiten zum Totalitarismus und zum Massenmord an den Juden wissenschaftliche Weltgeltung erlangt hat. Sie lebte und arbeitete in den 1920er Jahren mit ihrem Mann, dem österreichischen Philosophen Günther Stern in der Babelsberger Merkurstraße. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Haushalt 2017 eingebracht - 21 Mio. Überschuss im Jahresabschluss 2014

Auch wenn es aufgrund der gescheiterten Beigeordnetenwahl kaum noch jemand wahrnahm - die Einbringung des Haushaltsentwurfsfür das Jahr 2017 ist für Potsdam sicherlichvon mindestens ebenbürtiger Bedeutung. Kämmerer Burkhard Exner stellte neben dem Haushaltsentwurf und dem Wirtschaftsplandes Kommunalen Immobilienservice (KIS) auch den Jahresabschluss 2014 vor. Er erinnerte an die erfolgreiche Entwicklung der Stadt seit 1990, die von Jahr zu Jahr an Dynamik gewinnt. Mehr als 2.000 Einwohner kommen derzeit pro Jahr hinzu - in 20 Jahren wird Potsdamüber 200.000 Einwohner haben.

Die Stadt ist finanziell solide aufgestellt, muss aber derzeit und in den kommenden Jahren erhebliche investive Herausforderungen bewältigen - bei sinkenden Landeszuweisungen. Mit dem Jahresabschluss 2014 wurde aus dem geplanten Defizit von 8 Millionen am Ende ein Plus von 21 Mio. Ähnliches haben wir auch bei vergangenen Jahresabschlüssen erlebt. Regelmäßig werden geplante Defizite im Ergebnis zu Überschüssen. Erstmals konnten 2014 sogar eigene investive Mittel in Höhe von 13 Mio erwirtschaftet werden.

Mit diesen sollen nun die Eigenmittel des KIS gestärkt werden. Exner sieht darin einen Erfolg des Konsolidierungskurses der vergangenen Jahre. Die Bilanz zeigt aber eben auch: Es gibt sehr wohl Spielräume in der prosperierenden Stadt, sowohl die investiven Herausforderungen zumeistern als auch aus eigener Kraft für sozialen Ausgleich zu sorgen. DIE LINKE wird im Rahmen der Haushaltsberatungen versuchen, eigene Akzente zu setzen, z.B. bei der jährlich neu diskutierten Frage des kostenlosen Mittagessens an Potsdams Schulen oder der weiteren Verbesserung der Personalausstattung in den Kitas. Wie in jedem Jahr mahnte Exner, sich nicht auf dem augenblicklich guten Ergebnis auszuruhen. Ein Überschuss müsse dauerhaft erwirtschaftet werden, um die notwendigen Investitionskredite schultern zu können.

Im Wirtschaftsplan des KIS bis 2020 stehen bereits jetzt 214 Mio Euro für Schulen, Sportanlagen und öffentliche Infrastruktur. Diese Summen werden weiter anwachsen. Neben den Investitionen vor allem in Immobilien muss dann aber eben auch der Betrieb dieser neu geschaffenen Kapazitäten dauerhaft finanziert werden, was weitere erhebliche Anstrengungen bedeutet. Geplant ist für 2017 ein Defizitvon 10,8 Mio, für 2018 von 8,2 Mio. Auch diese Planung hat Tradition im Hause Exner.

Der ausgeglichene Haushalt ist aber eben kein Wert an sich - Spielräume sollten dazu genutzt werden, Potsdam weiter zu einer Stadt für alle ihre BürgerInnen zu entwickeln. Die zum Haushalt gehörenden Vorlagen wurden zur Diskussion in die Fachausschüsse überwiesen. Die endgültige Beschlussfassungin der SVV ist für März geplant.

Gesundes Frühstück an allen Grundschulen

LINKE bringt Modellprojekt auf den Weg

„Ein leerer Bauch studiert nicht gern.”, sagt schon ein altes Sprichwort. Leider ist es für eine große Zahl von Kindern in Potsdam trotzdem traurige Realität. Sie kommen morgen sohne Frühstück in die Schule und auch die Brotbüchse bleibt häufig leer. Solche Fälle kennen die meisten Potsdamer Lehrer. Wie AWO-Geschäftsführerin Angela Basekow schilderte,sind selbst in der reichen Stadt Potsdam 20-30% der Kinder von Armut betroffen.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien ist belegt, dass Kinder, die mit einem leeren Magen in den Schultag starten, deutlich unkonzentrierter am Unterricht teilnehmen und in der Folge auch weniger leistungsfähig sind. Seit 2007 bietet die AWO mit ihrem Projekt „Spirellibande“ an inzwischen sieben Schulen der Stadt ein kostenloses, ausgewogenes und gesundes Frühstück an. Dort wird es täglich von über 300 Kindern genutzt. Anfragen von fünf weiteren Schulen liegen bereits vor. Damit ist das ausschließlich aus Spenden und ehrenamtlichem Engagement realisierte Projekt überfordert. Gemeinsam mit der AWO hatte DIE LINKE deshalb einen Antrag auf den Weg gebracht, mit dem an allen Potsdamer Grundschulen möglichst schon ab dem kommenden Schuljahrein solches Angebot etabliert werden soll.

Dazu soll im Rahmen eines Modellprojekts auch die Kooperation mit dem Bildungs- und Sozialministerium auf Landesebene gesucht werden. In der Umsetzung sind bildungspolitische Aspekte ebenso wichtig wie soziale. Der Projektcharakter wie die gemeinsame Zubereitung des Frühstücks mit den Kindern sowie gesunde Zutaten und Ausgewogenheit des Angebots sollen auch bei einer flächendeckenden Versorgung an allen Schulen erhalten bleiben. Große Caterer, die in anderen Kommunen vermeintlich kostenlose Angebote auf ihre Mittagsversorgung „aufsatteln”, erfüllen diesen Anspruch nicht. Nach Bekanntwerden des Antrages der LINKEN hatte sich auch die SPD beeilt, mit einem weitgehend inhaltsgleichen Vorschlag in die SVV zu gehen. In der Debatte gelang es aber schnell, die wenigen Ergänzungen des zweiten Antrags in den Antrag der LINKEN zu integrieren.

Der Versuch der CDU, das Anliegen noch einmal zur Diskussion in die Ausschüsse zu verweisen, wurde denn auch von einer übergroßen Mehrheit im Plenum zurückgewiesen. Letztlich stimmten die Stadtverordneten nahezu einstimmig für den Beschlussvorschlag der LINKEN. Das ist ein großer Erfolg für Potsdams Kinder. Wie die Umsetzung wirklich gelingt, wird die Fraktion allerdings genau beobachten.

Bessere Kita-Betreuung

LINKE: Für Potsdamer Kinder Verantwortung übernehmen

Babys wickeln, herumtollende Kinder beschäftigen, ein weggelaufenes Kind einfangen und zwei Elterngespräche führen – und alles gleichzeitig. Diese Aufgabe stellte AWO-Geschäfts- führerin Angela Basekow als einer der Träger von Kindereinrichtungen in Potsdam ankom- menden Stadtverordneten zur SVV auf dem Flur vor dem Plenarsaal. Und auch Dr. Sigrid Müller stellte sich der Aufgabe, die die Überforderung der Kita-Erzieher_innen vorführen sollte. Die LINKE hatte sich nicht zum ersten Mal der Sorgen von Eltern und Erzieher_innen angenommen, die wegen der Unterversorgung mit Betreuungspersonal Alarm schlugen. Diesmal hatte sie Forderungen der Elterninitiative „JETZT! Für bessere Kita- Betreuung in Potsdam“ aufgegriffen und noch weitere Fraktionen der SVV hinter einem Antrag versammelt, der nach dem lautstarken Protest vor dem Rathaus, flankiert von einer 8000 Unterschriften starken Online-Petition und der eindringlichen Beschreibung der Eltern- initiativ-Sprecherin Wiebke Kahl, einstimmig beschlossen wurde. Gemäß ihrem Selbstverständnis ging denn auch Stefan Wollenberg in seiner Antragsbegründung für die LINKE über die zuvor vom Oberbürgermeister gegenüber den Demonstranten und David Kolesnik (SPD) in der Debatte hinaus, die die Verantwortung für die Ausstattung der Kitas mit den erforderlichen Personalkosten allein im Land sehen.

Stefan Wollenberg: „Wir sind gemeinsam in der Verantwortung.“ Die Ergebnisse der aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung, Kita Zoom, belegten einmal mehr, dass in Pots- dam (durch einen größeren Anteil berufliche Bindung beider Elternteile) ein höherer Be- treuungsbedarf als durchschnittlich im Land bestehe. Darüber hinaus seien aber auch die Kindereinrichtungen in Potsdam unterschiedlich mit Personal ausgestattet. Daher formuliert der Antrag, dass ermittelt werden soll, mit welchem finanziellen Aufwand sich der vom Kita-Gesetz vorgegebenen Personalschlüssel von 1:5 (bei 0- bis 3-Jährigen) und 1:12 (bei 3- 6-Jährigen) zu jeder Zeit und in jeder Gruppe in Potsdam realisieren lässt. „Wir haben es schon mehrfach erfolgreich praktiziert, nicht nur ans Land zu appellieren, sondern auch als Stadt selbst aktiv zu werden”, sagte Wollenberg weiter und erinnerte an die Einrichtung eines Lehrer-Vertretungsfonds und zusätzlicher Schulsozialarbeiter. Empfohlen wird in dem Beschluss auch die Konstituierung eines Elternbeirates für Kitas in der Landeshauptstadt. Er erhält die Möglichkeit, mit beratender Stimme im Jugendhilfeausschuss zu arbeiten und sich so direkt in die Diskussion zu Kita-Themen einzubringen. Die LINKE werde sehr darauf achten, dass der einstimmig gefasste Beschluss nicht bloß ein Bekenntnis ist, sondern diesem auch Taten folgen, versprach Wollenberg.

„LAG SozialGesund Brandenburg in Potsdam gegründet.

2 Jahre dämmerte die LAG Gesundheit und Soziales im Dornröschenschlaf. In der zwischen Zeit stieß das Gesundheitssystem weiter an seine Grenzen. Die Gier nach Profit, auf Kosten von Personal und Patienten nehmen zu. Potsdam wird, was angemessenes Wohnen angeht, unbezahlbar. Das Tafelsilber in den Kommunen des Landes wird auch weiter vergoldet! Themen die uns alle bewegen, interessieren, wir aber zu wenig tun, sagen, kaum bewegen, um etwas zu ändern.  Wir laden euch herzlichst ein, aktiv mitzuarbeiten. Die LAG SozialGesund Brandenburg, gegründet im Mai 2016, wird sich wieder aktiv um diese Themen kümmern und daran arbeiten, zukunftsorientierte Lösungen zu erarbeiten und diese zur Diskussion zu stellen.Nur eine starke, breit aufgestellte Gemeinschaft ist in der Lage, die unterschiedlichsten Standpunkt, Meinungen und Ansätze zu vereinen und neue Strategien zu entwickeln.  

Wir freuen uns auf Dich. Die erste Mitgliederversammlung findet übrigens am 6. August 2016 um 15:00 Uhr, Kreisgeschäftsstelle DIE LINKE.Potsdam, Dortustraße 53 statt.

Interessierte Genossinnen und Genossen, Bürgerinnen und Bürger sind jederzeit willkommen mit zu arbeiten. Erreichen könnt ihr die LAG SozialGesund Brandenburg per E-Mail oder auf Facebook.