Breite Zustimmung für Kandidatur von Dirk Harder
Potsdam, 12.07.2025 – Im Rahmen der Aufstellungsversammlung am heutigen Samstag hat sich Die Linke Potsdam hinter den parteilosen Kandidaten Dirk Harder gestellt. Mit einer großen Mehrheit von 93 % der abgegebenen Stimmen bestätigten die Mitglieder der Partei ihren Kandidaten für die Potsdamer Oberbürgermeisterwahl am 21. September 2025. Die Kreisvorsitzende Iris Burdinski zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Uns war klar, dass wir einen linken Kandidaten in die Oberbürgermeisterwahl entsenden wollten, und wir sind zufrieden, dass dieser Wunsch auch bei unseren Mitgliedern Anklang findet. Nun heißt es: Auf in den Wahlkampf – Angriff auf das Rathaus!“
Der 57-jährige Dirk Harder, derzeit im Führungsstab der AWO Potsdam tätig und nun frisch gekürter Oberbürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, zeigte sich selbstbewusst nach der Bestätigung durch die Mitglieder: „Ich freue mich über das Vertrauen der Mitglieder und bin bereit, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. So viel Rückenwind zu spüren, ist ein tolles Gefühl. Und genau dieses möchten wir nun auch mit in den Wahlkampf nehmen, damit wir uns für die Stichwahl qualifizieren.“
In seiner Bewerbungsrede betonte er vor allem seine Motivation, die ökonomisch schwächer gestellten Gruppen in der Stadtgesellschaft unterstützen zu wollen: „Es gibt in dieser Stadt immer noch tausende Kinder, die unter fehlender Teilhabe leiden. Diese Erfahrung habe ich selbst in meiner Kindheit machen müssen und habe daher ein besonderes Bewusstsein für diese Thematik.“ Dabei sprach er wichtige Themen und aktuelle politische Schwerpunkte an – etwa Maßnahmen gegen Wohnraumspekulation sowie die personelle Aufstockung der Wohngeldstelle. Damit konnte er die große Mehrheit der Anwesenden bereits hinter sich vereinen.
Zudem stellte Dirk Harder weitere konkrete Punkte als erste Maßnahmen für eine mögliche Amtsperiode vor: „Ganz konkret möchte ich die Stadt mit und für die Menschen entwickeln. Hierfür braucht es bezahlbaren Wohnraum. Dazu gehören ein umfassender Milieuschutz sowie sozialer und genossenschaftlicher Neubau.“ Für eine mögliche Amtszeit will sich Dirk Harder ausdrücklich für eine bessere Diskussions- und Führungskultur innerhalb der Verwaltung starkmachen. Ebenfalls möchte er auf ausgewählte Expertise setzen, um die Bereiche der Verwaltung zu steuern.
Aus den Stimmen der Mitglieder war auch eine gewisse Euphorie für den Kandidaten herauszuhören. Dirk Harder erhielt großen Beifall, als er von seinen bisherigen Projekten berichtete, von denen die Stadtgesellschaft noch heute profitiert. Genannt wurden unter anderem das freiLand, die Schaffung der Jugendaktionsfläche am Bassinplatz sowie die bauliche und wirtschaftliche Sanierung des Lindenparks. Darüber hinaus bekundeten viele Mitglieder ihr Vertrauen durch persönliche Glückwünsche und zeigten ihre Motivation für den bevorstehenden Wahlkampf.
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