Potsdamer Linke ruft zur Mietendemo auf
Vertreter der Potsdamer Linken rufen die Potsdamer Stadtgesellschaft zur Teilnahme an der großen Mietendemo am Samstag auf. Die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Isabelle Vandre erklärt:
„Egal ob bei der Bekämpfung von Mietwucher oder beim Neubau günstiger Wohnungen: Der Bund tut zu wenig. Das spüren wir hier in Potsdam unmittelbar durch steigende Mieten, fehlenden Wohnraum und Verdrängung. Deshalb beteilige ich mich am Samstag an der Potsdamer Mietendemo und setze ein Zeichen: für mehr sozialen Wohnungsbau in Potsdam und einen bundesweiten Mietendeckel.“
Iris Burdinski, Potsdamer Kreisvorsitzende, ergänzt:
„Wir sind seit Monaten an Potsdams Haustüren unterwegs. Neben falschen Nebenkostenabrechnungen, überhöhten Mieten und Schimmel begegnen uns dabei immer wieder Menschen, die Angst haben, ihr Zuhause bei der nächsten Mieterhöhung oder Nebenkostennachzahlung zu verlieren. Damit aus dieser Angst keine Ohnmacht wird, gehen wir am Samstag auf die Straße.“
Konstantin Gräfe, Fraktionsvorsitzender in der SVV, erklärt:
„Die Landesregierung könnte viel tun, um die Situation für Mieterinnen und Mieter in Brandenburg zu verbessern. Doch Minister Crumbach (SPD) pennt beim Mieterschutz. Wir brauchen endlich wirksame Regelungen: Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen muss unter den Genehmigungsvorbehalt der Kommunen gestellt, die Kündigungssperrfrist auf zehn Jahre verlängert und Kurzzeitvermietung wirksam begrenzt werden. Was in Berlin möglich ist, muss auch in Brandenburg möglich sein. Deshalb rufen wir über die Stadtgrenzen Potsdams hinaus alle Mieterinnen und Mieter in Brandenburg dazu auf, am Samstag mit uns auf die Straße zu gehen.“
