OB-Kandidat Harder schlägt runden Tisch zu geplanten Wohnungsverkäufen vor
In dieser Woche wurde berichtet, dass die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ den Verkauf von bis zu 397 Wohnungen aus ihrem Bestand plant. Dirk Harder, parteiloser OB-Kandidat der Linken wandte sich daraufhin mit einer Einladung an verschiedene Akteure auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt:
„Der Verkauf von Mietwohnungen in private Hand ist in meinen Augen der falsche Weg. Kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsbestand sichern auf Dauer bezahlbares Wohnen in der Stadt. Jede Wohnung, die diesem Sektor entzogen wird, ist ein Schritt in die falsche Richtung. Gleichzeitig stehen gerade gemeinwohlorientierte Akteure wie Genossenschaften und kommunale Wohnungsgesellschaften wegen einer verfehlten Förderpolitik heute und den Belastungen aus dem Altschuldenhilfegesetz vor enormen Herausforderungen.
Um eine Lösung im Interesse der betroffenen Mieter:innen und der Stadt insgesamt zu finden, habe ich deshalb verschiedene Akteure, neben der PWG „Karl Marx“ u.a. die Pro Potsdam, das Mietshäuser-Syndikat und das Netzwerk Junger Genossenschaften aus Berlin zu einem „Runden Tisch“ eingeladen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es notwendig und auch möglich ist, diese Lösung im Dialog miteinander zu entwickeln. Das zu initiieren sehe ich als Aufgabe für mich als Kandidat und – so mir die Potsdamer:innen ihr Vertrauen schenken – zukünftiger Oberbürgermeister.“

