Linksfraktion stimmt den Potsdamer:innen zu: Niemand braucht die Kirchturmattrappe!

Die Diskussion um die finanziellen Forderungen der Stiftung Garnisonkirche Potsdam geht in die nächste Runde. Seit der Eröffnung der Turmattrappe wurden lediglich rund 45 000 Gäste gezählt, davon 30 000 im Jahr 2025 – etwa ein Drittel der ursprünglich angekündigten 90 000 Besucher pro Jahr. Die belanglose Preußenausstellung und der austauschbare und überteuerte Ausblick vom Turm konnten wie vorausgesagt nicht überzeugen.
Obwohl die Stiftung Garnisionkirche bereits vom Land und Bund Förderungen bekommt, wollen sie uns allen tiefer in die Tasche greifen. Die Forderung nach städtischen Mitteln zum Betrieb der Turmattrappe steht im Raum.

Vor diesem Hintergrund erklärt Tobias Woelki, Fraktionsvorsitzender der Linken:“Den Einsatz von kommunal Mitteln um den Betrieb der geschichtsrevisionistische Rekonstruktion des Garnisionkirchtrums zu retten, lehnen wir entschieden ab.
Die Potsdamer:innen und die Gäste unserer Stadt haben mit den Füßen abgestimmt.
Was uns schon lange klar war, wird jetzt erneut bestätigt: Die Garnisionkirchturmattrappe ist ein hoffnungsloser Fall.
Die Stiftung muss endlich in der Realität ankommen und dieses gescheiterte Projekt abwickeln. Schlimm genug, dass bereits massig öffentliche Mittel dort verschwendet wurden.“