Solidarität mit dem Warnstreik bei ProPotsdam
Am Montag streiken die Beschäftigten der ProPotsdam. Zu Recht. Nach mehreren Verhandlungsrunden will die Geschäftsführung, anstatt endlich den Tarifvertrag der Immobilien- und Wohnungswirtschaft für die Beschäftigten einzuführen, eine Betriebsvereinbarung als „Tarifvertrag“ verkaufen.
Für ein kommunales Unternehmen ist das ein Armutszeugnis.
„Für die übertarifliche Bezahlung und fette Boni der Teppichetage ist offenbar immer Geld da, für einen ordentlichen Tarifvertrag der Beschäftigten nicht“, so die Fraktionsvorsitzenden Tina Lange und Konstantin Gräfe. „Das ist eine absolute Unverschämtheit.“
Die Linke fordert Oberbürgermeisterin Aubel erneut auf, als Gesellschafterin endlich durchzugreifen und den Tarifvertrag der WoWi für die Beschäftigten einzuführen.
Tarifflucht bei einem kommunalen Unternehmen ist und bleibt ein Skandal.
Wir stehen kämpferisch an der Seite der Streikenden.
